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Aus dem Jahr 2001:
Diskeeper: Scientology sei Dank!?

Hinweis:
Diese Meldung stammt aus dem Jahr 2001. Das betroffene Betriebssystem dürfte nur auf sehr wenigen Uralt-Rechnern laufen. Ehemals vorhandene Webseiten zum Thema sind gelöscht. Dieser Artikel wurde nach dem Erscheinen nicht aktualisiert und entspricht deshalb nicht mehr dem heutigen Stand!

Haben Sie Windows 2000 als Betriebssystem auf dem Rechner? Windows 2000 enthält das Programm „Diskeeper”. Der Direktor des Herstellers „Executive Software”, Craig Jensen, bekennt sich offen zu seiner Mitgliedschaft in der „Scientology”-Sekte.
Bundesweit sorgte diese Tatsache bereits für Aufruhr: Sicherheits-Tests im Auftrag der Bundesregierung, Warnmeldungen katholischer Bistümer an ihre Pfarreien, der Sektenbeauftragte einer evangelischen Landeskirche rief öffentlich zum Boykott des Betriebssystems auf. Denn: Man traut Scientologen eine Menge zu. Unternehmen zu unterwandern, ist bekannte Masche der Sekte. Warum also sollte sie nicht moderne Technik nutzen, Firmen auszuspionieren?

Das Nachrichtenmagazin „Spiegel” berichtete im November über die Auseinandersetzung zwischen dem Bundeswirtschaftsministerium und Microsoft. Demnach verlangte Berlin von Microsoft, den sogenannten „Quellcode” offenzulegen. Das würde Spionage-Möglichkeiten aufdecken. Microsoft lehnte ab.

Keine Hinweise auf Missbrauch

Ob die Sekte ihre Software-produzierende Firmentochter tatsächlich zu diesem Zweck missbraucht, ist nicht im Geringsten bewiesen. Doch Fakt ist auch: Du siehst nicht, was eine Software anstellt. Microsoft versichert (Originalzitat der MS-Homepage): „Microsoft hat das Defragmentierungsprogramm untersucht und keine Mängel hinsichtlich solcher Fragen gefunden.”

Scientologen sprechen von Diskriminierung

Dennoch bietet „big Billy” ein (ziemlich kompliziertes) Verfahren an, welches das Scientologen-Tool von der Platte putzt. Die Scientologen-Organisation reagierte laut einem Bericht der Deutschen Presseagentur scharf auf diese Vereinbarung: Das Ganze sei ein „unerhörtes Beispiel religiöser Diskriminierung.” Die Sekte vergleicht frank und frei Äpfel mit Birnen: Ob Amerikaner jetzt überhaupt noch Mercedes fahren könnten, wo doch vielleicht Katholiken das Auto gebaut haben könnten.

Die Computer-Zeitschrift „homep@ge” bot als Alternative zum Microsoft-Verfahren einen eigenen „Disk-Keeper-De-Installierer”. Der soll „auf Knopfdruck” funktionieren (das Programm hat nur zwei Tasten). Die Software ist auf der Heft-CD der Homep@ge Nr. 1/01 zu finden (Einzelheft-Bestellung: Tel. 08382 9638040 email aboverwaltung@guell.de (Aktualisierter Hinweis aus dem Jahr 2013: Die Zeitschrift gibt es leider inzwischen nicht mehr auf dem Markt!)

Das Bekenntnis des Scientologen-Software-Chefs
Die Support-Seite von Microsoft ist inzwischen offline.

Was will diese Homepage?

Computer lösen alle Probleme,
die wir ohne sie gar nicht hätten.
(Ein schlauer Zeitgenosse)

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