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Gestatten: Bond Babylon

Hinweis:
Diese Meldung stammt aus dem Jahr 2001. Dieser Artikel wurde nach dem Erscheinen nicht mehr aktualisiert und entspricht deshalb nicht mehr dem heutigen Stand! Er zeigt aber immerhin: Computer-Spionage gibt es nicht erst in der Obama-/Snowden-Ära mit Prism und Co!

Computer-Fachleute sehen inzwischen auch bei dem genannten Programm keine Probleme mehr. Chip, die renomierte PC-Zeitschrift, bietet die angeblich "führende Übersetzungs-Software" zum Download an. Ob sich die Bedenken deshalb erledigt haben? Ich weiß es nicht. Vielleicht demnächst hier mehr zum aktuellen Thema!


Artikel aus dem Jahr 2001:
Achtung: Shareware- und Freeware-Fans aufgepasst! Die billige oder gar kostenfreie Software aus der Computerzeitschrift könnte Deinen Computer ausspionieren! Irgendeinen Nutzen müssen die Programme ja für ihre Hersteller haben - und wenn es „nur” Deine Daten sind! Die Sache hat einen Begriff: „Spyware”.
Ein Vertreter dieser Sippe ist möglicherweise der „Babylon-Translator”. Auf den ersten Blick handelt es sich bei dem kostenlosen Programm um ein äußerst nützliches, manche meinen gar „revolutionäres” Instrument. Auf Mausklick übersetzt er im Handumdrehen Vokabeln: die Email vom englischen Brieffreund, die französische Website, die spanische Gebrauchsanleitung. Echt klasse!
Doch im Hintergrund und völlig unbemerkt sendet das Programm Informationen an seinen Schöpfer: möglicherweise Email-Adressen und URLs. Es ist schlecht nachzuprüfen, ob das Programm nun tatsächlich nur seine Werbebanner auffrischt. Gewitzte Netzwerk-Betreiber haben da so ihre Zweifel. Da fragt man sich doch wirklich, ob die Firma „Cydoor” nur an die Sprachverwirrung beim Turmbau zu Babel dachte, als sie ihr Programm baute. Oder ob mehr dahinter steckt.

Wenn es der User denn wüsste

Nicht die Fähigkeit, Daten auszutauschen, ist das Fatale. Mehr als frech ist, dass der PC-User nichts davon weiß. Oder durch „Blitzmeldungen” am Bildschirm irregeleitet wird.
Aber der „Translator” ist nicht allein: Angeblich gehören auch CuteFTP, PKZip, EZ-Forms, GetRight, Go!Zilla, Copernic und WinOptimizer in die Kategorie der „Spyware”.
Wer Computer ohne Internet-Anschluss betreibt, darf sich diese praktischen Helfer unbedarft zunutze machen. Kritisch wird’s, wenn Du online gehst - und dann möglicherweise die Programme im Hintergrund laufen lässt.
Also, unterste Sicherheitsstufe: verdächtige Software aus dem Autostart rausnehmen! Sicherheitsstufe 2: Gegen-Programme.

Wie man den Test macht

Wer es übrigens ausprobieren will, der starte seine Software und gehe über das Windows-Dfü-Netzwerk ins Internet, rufe keinen Browser auf und beobachte die Anzeige der ein- und ausgehenden Daten! Was da dann so rausgeht....
Gewarnt sei noch, die nützlichen Helfer ungenehmigt auf einem Computer am Arbeitsplatz zu installieren, der im „Netzwerk” hängt. Kontinuierlich versucht Spyware, Kontakt nach draußen aufzunehmen. Und legt damit Rechenkapazität und möglicherweise sogar Schutzwälle gegen Viren lahm. Wer dann gehen kann....
Mehr Infos im Internet - Suchbegriff „Spyware”. (H.)

Aktueller Nachsatz:

Die Spitzelei ist Alltag geworden. Nicht nur durch Prism.
Mehr auf auf Spiegel-online

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die wir ohne sie gar nicht hätten.
(Ein schlauer Zeitgenosse)

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